Vermeiden Statt Verbrennen - Das Bessere Müllkonzept - Vermeiden Statt Verbrennen e. V.

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Vermeiden Statt Verbrennen

Über uns
 

Die Geschichte der Initiative "Vermeiden Statt Verbrennen e. V."

Die Herrenberger Bürgerinitiative hat sich  im März 1990 gegründet, um eine geplante baden-württembergische  Giftmüllverbrennungsanlage in Herrenberg-Gültstein zu verhindern. Unsere Ziele waren von Anfang an: Müllvermeidung, Förderung von Mehrwegsystemen, Einsatz für ökologische Abfallkonzepte ohne Verbrennung und der Umweltschutz.


Nachdem der Giftmüllofen (Sondermüllverbrennungsanlage) mit Unterstützung der Bevölkerung und der Stadt Herrenberg erfolgreich verhindert werden konnte, haben wir uns nicht etwa aufgelöst, da wir keine  Sankt-Florians-Vereinigung sind. Im Gegenteil, wir haben unser Spektrum erweitert.

Die wichtigsten Aufgaben waren und sind immer noch, seit 2002 in der neuen BI:

  • Zusammenarbeit mit der Böblinger Bürgerinitiative "Das Bessere Müllkonzept e. V." mit dem Ziel, auch die geplante Müllverbrennungsanlage des Kreises Böblingen zu verhindern. In diesem Punkt waren wir nur teilweise erfolgreich, da die Anlage zwar gebaut wurde, aber mit weitaus geringerer Kapazität als ursprünglich geplant.


  • Protest gegen das Duale System Deutschland (Grüner Punkt) und den Verpackungsmüll. Am 22. April 1992 kippte die VSV bei ihrer Aktion "Mein Paket für Bonn" mit bundesweiter TV-Berichterstattung sieben Kubikmeter Verpackungsmüll mit dem Grünen Punkt  vor den Eingang der DSD-Zentrale in Bonn.


  • Organisation der großen müll- und autofreien Herrenberger Umwelthocketse auf dem Alten Rain im Schönbuch im August 1991 mit ungewöhnlichem Zahlungsmittel: Chips aus Holz.


  • Großeinsatz 1994 beim ersten "müllfreien" Herrenberger Stadtfest zur 700-Jahrfeier der Stiftskirche.


  • Einsatz für ein ökologisches Abfallkonzept ohne Verbrennung.


  • Mitarbeit am baden-württembergischen Landesabfall-Wirtschaftsgesetz.


  • Mitarbeit bei der Bürgeraktion Das Bessere Müllkonzept auf Landes- und Bundesebene.


  • Anstoß zur Gründung des Umweltzentrums  Herrenberg im Jahr 1992.


  • Vergabe von Urkunden, das Umweltärgernis oder den Umweltlichtblick betreffend (die VSV erhält nicht nur zahlreiche Umweltpreise und Urkunden von Stadt, Kreis und Land sondern sie vergibt auch selbst welche).


  • Förderung der Mehrwegsysteme: Beispielsweise die Aktion "Tote Dose" 1996 mit Straßeninformation in der Herrenberger Innenstadt sowie die Diskussionsveranstaltung mit Vertretern von Brauereien zum Thema "Die Dose als Arbeitsplatz-Killer?". Die Aktion wurde vom Landesumweltministerium mit einem Umweltpreis prämiert.


  • Verfassung zahlreicher  Verbraucher-Informationen,  Durchführung von Veranstaltungen und Aktionen, (z. B. 1991 die Aktion "Känguruh Betti Beutel" mit einem Verzeichnis von Läden, die lose, nicht konfektionierte Waren anbieten). 1992 erhielten wir dafür u.a. den Umweltschutzpreis des Landkreises Böblingen. 1997 folgte der "Reparaturführer für den Großraum Herrenberg", Veranstaltungen zum Thema "Chaos auf dem Strommarkt", "Guck mal was da brennt"  (was darf in den Kachel- oder Kamin-Ofen), Kompostierung, Sacksystem in Wohnanlagen . . . .


  • Herausgabe der Mitgliederzeitschrift "Der Giftzwerg" seit 1990 bis heute.  Die erste Ausgabe vom 16. Juni 1990  hatte eine Auflage von 10.000 Stück mit dem Titel "Wir sind das Volk".


  • Gründung und erstmalige Durchführung der Warentauschbörse am 29. Februar 1992 in der Mehrzweckhalle in Herrenberg, die seitdem zweimal im Jahr stattfindet. Sie erfreut sich so großer Beliebtheit, dass wir sie 2004 zum 25. Mal durchgeführt haben.


  • Einrichtung einer wöchentlichen kostenlosen VSV-Sperrmöbelbörse im Amtsblatt der Stadt Herrenberg (seit 1995). Wöchentliche Umwelttipps im Amtsblatt.


  • Teilnahme an der Herrenberger Herbstschau seit Oktober 1991. Auf dieser Leistungsschau der regionalen Unternehmen setzen wir umweltpolitische Akzente.


Irene Nestmann


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